Aconcagua Polengletscher Routen - Reiseverlauf - Suedamerika Explorer -Trekking und Bergexpeditionen

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Aconcagua Polengletscher Routen - Reiseverlauf

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Aconcagua Polengletscher Routen
Reiseverlauf:

1. Tag: Mendoza 760m
Ankunft in Mendoza, Transfer vom Flughafen zum Hotel. Am Nachmittag findet das Vorbereitungstreffen mit dem Bergführer statt. Dieser wird mit Ihren die Überprüfung Ihrer Ausrüstung vornehmen. Sollten Sie noch Ausrüstung benötigen, dann können Sie diese in einem Ausrüstungsshop in Mendoza ausleihen.
Übernachtung im Hotel
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2. Tag: Mendoza - penitentes 2700m
Am Morgen werden Sie von unserem Bergführer vom Hotel abgeholt und wir fahren zusammen zur Parkverwaltung. Hier beantragen wir unser Permit für den Aconcagua (nicht inklusive) und lassen uns für die Trekkingtour registrieren. Anschließend fahren wir nach Puente del Inca. Es ist eine ca. 2,5 stündige Fahrt. Vorbereitung des Gepäckes für Transport durch Maultiere.
Übernachtung im Hosteria
/F/M/A/

3. Tag: Penitentes - Pampa de Leña 2950m
Nach dem Frühstück geht es zum Aconcagua Nationalpark. Am Eingang wird unsere Bergsteigerzulassung überprüft. Dann machen wir uns auf den Weg zum Pampa de Leña Lager. Unser Gepäck wird von Maultieren getragen. Bei unserer Ankunft treffen wir auf bereits aufgebaute Zelte. Somit bleibt genügend Zeit zur
Erholung am Nachmittag.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

4. Tag: Pampa de Lenas - Casa de Piedra 3600m
Eine 5-7 stündige Wanderung bringt uns heute ins nächste Camp - Casa de Piedra.
Nachdem wir die Zelte aufgebaut haben, können wir die die großartige Aussicht auf den Gipfel des Aconcagua genießen. Manchmal sieht man hier auch Guanacos, ein Lama-ähnliches Tier, und den König der Anden - den Kondor.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

5. Tag: Casa de Piedra - Plaza Argentina 4000m
An diesem Tag verlassen wir die große und weite Quebrada de Vacas, um zur Quebrada de Relinchos zu gelangen, wesentlich enger und steiler. Der Tag beginnt mit dem Überqueren des Flusses Vacas. Hier beginnt der Aufstieg durch diese Schlucht, immer rechts des Baches Relincho, der zu dieser Jahreszeit mit ziemlich viel Wasser tosend herunter läuft.
Der Hang an der Nordseite des Baches liegt durch das Gefälle etwas offen, dadurch ist der Weg etwas schmal. Sehr empfehlenswert hier sind Stöcke. Man gelangt an ein Gebiet, das sich dadurch kennzeichnet, dass das Gefälle jetzt besonders steil wird. Man steigt auf Zickzackwegen weiter bis man die Wasserfälle des Relinchos sehen kann. Dieser Weg endet am oberen Teil des Baches, dort wo die Wasserfälle sind und man sollte sich einen geeigneten Ort suchen, um den Bach zu überqueren. Dies kann ein kleines Abenteuer werden, besonders in Zeiten mit sehr viel Schneeschmelze, man sollte sich also ausreichend dafür vorbereiten.
Wir befinden uns hier auf 3850m Höhe. Dieses ist die letzte Überquerung, da ab jetzt der Weg immer links des Relinchos weiter führt. Dieser letzte Teil des Weges bietet einen einzigartigen Blick auf den Aconcagua, sowie auch auf seinen nordwestlich gelegenen Nachbarn, den Berg Ameghino 5883m mit seiner steilen Südwand.
Die letzten Moränen vermeidet man, wenn man links geht, wo man an den Fuss einer weiten Fläche gelangt, somit südlich der Plaza Argentina ankommt. Dieses Zeltlager verfügt über einen ärztlichen Notdienst, Förster und verschiedene Firmen bieten hier ihren Service an.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

6. Tag: Plaza Argentina "Basislager"
Ruhetag zur Akklimatisierung. Vom Camp aus können kurze Spaziergänge unternommen werden. Genießen Sie die herrliche Berglandschaft und die großartigen Ausblicke auf den nahegelegenen Polengletscher.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

7. Tag: Plaza Argentina - Camp I (4950m) - Plaza Argentina
Heute steigen wir zum ersten Höhencamp auf und befördern dabei einen Teil der Gruppenausrüstung. Der Aufstieg ist sehr hilfreich für den Akklimatisierungsprozess. Jeder Teilnehmer der Gruppe - ohne Ausnahme - trägt einen Teil der Gruppenausrüstung mit einem Gewicht zwischen 7-10 kg. Nachdem wir unser Lunchpaket im Camp 1 verzehrt und uns ein wenig ausgeruht haben, steigen wir wieder ins Basislager hinab.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

8. Tag: Plaza Argentina
Akklimatisierungs- und Ruhetag.
Nutzen Sie den Tag zur Regeneration, denn die nächsten Tage werden sehr anstrengend und verlangen Höchstleistungen ab.
Übernachtung in Zelt.
/F/M/A/

9. Tag: Plaza Argentina - Camp I
Der Aufstieg beginnt auf einem Weg, der sehr schnell nach oben in Richtung der Felswände, westlich des Zeltlagers, geht. Hier verläuft der Weg diagonal zum Norden, um schließlich an den Fuß einer großen Moräne zu gelangen, die einen Großteil dieses Tales einnimmt.
Ein im Sommer ziemlich reißender Bach verläuft bei dem Ort, wo die Moräne sich mit dem Schwemmland verbindet, man sollte sich eine gute Stelle zum Überqueren aussuchen, je nachdem wie viel Wasser der Bach hat.
Wir befinden uns jetzt in einer wahrhaftigen Hochebene, die sich aus Moränen und kleine Lagunen und einigen Felsflächen zusammensetzt. Ab und zu gibt es Eisflächen zwischen dem Geröll, was gefährlich werden kann, sie sind wie Rutschflächen aus schmutzigem Eis.
Jetzt befinden wir uns gegenüber einer großen Moräne, die den Weg schließt zwischen der neuen Felsbildung südlich und den Hängen des Cerro Ameghino. Es gibt dort auch spitze Felsen. Das Gefälle nimmt stark zu und der Weg geht genau unter dieser Formation entlang, wo mitunter Bäche durch die Schneeschmelze entstehen. Hier wird das Gefälle geringer und die Landschaft zeigt uns ein wahrhaftes Plateau, hier befindet sich Camp I. Dieses Zeltlager hat zwei Teile, die sich zum Zelten eignen, einen unteren und einen oberen, der genau darüber liegt, mit einem Höhenunterschied von ungefähr 50m, 10 Minuten zu Fuß entfernt. Heute laufen wir ca. 5 bis 6 Stunde
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

10. Tag: Camp I - Camp II "pper Guanacos" 5500m
Der gut markierte Weg geht jetzt weiter bis zum Fuß einer Moräne mit ziemlich losen Felsen und sehr steil, die eine Wand am Ende dieses kleinen Tals bilden. Der Weg geht über die Moräne in einem Teil, wo der Boden sehr locker ist, typisch für dieses Gebiet. So gelangt man an den oberen Teil dieser Wand. Jetzt geht es weiter über ein nicht so steiles und festeres Gelände bis man den Rücken von Steinmauern und Terrassen erreicht, die das Camp II ankündigen. Große Felswände schließen den Blick vom Südosten zum Nordosten. Im Norden erweitert sich der Ausblick. Über den Nachbarbergen der Cordón de La Ramada mit El Mercedario 6770m als hervorragenden Gipfel.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

11. Tag: Camp II
Ruhetag zur Akklimatisierung. Die große Höhe ist nun deutlich spürbar und um unseren Körper die Möglichkeit zu geben sich langsam zu akklimatisieren, verbringen wir diesen Tag im Höhencamp II.
Übernachtung in Zelt.
/F/M/A/

12. Tag: Camp II - Camp III (6000m)
Heute stehen wir schon sehr früh auf. Nach dem stärkenden Frühstück beginnen wir mit dem Aufstieg in Richtung Normalroute. Wir erreichen den Platz, wo wir unser Höhencamp III errichten. Die strategische Lage des Camps auf einer Höhe von etwa 6.000 Metern ist geschützt vor starken Winden. Der Bergführer wird jedes Mitglied der Gruppe und dessen Ausrüstung nochmals überprüfen und letzte Ratschläge geben. Außerdem plant er die endgültige Strategie für den Gipfeltag, um den größten Erfolg für die Gruppe zu ermöglichen.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

13. Tag: Camp III - Gipfel Aconcagua 6962m - Camp III
Heute ist unser Gipfeltag. Wir werden ca. 12 Stunden benötigen, um den Gipfel zu erreichen und zum Camp 3 zurückzukehren. Wir starten bereits am sehr frühen Morgen mit dem Anstieg. Auf dieser Höhe sind die Temperaturen unter dem Gefrierpunkt und eine warme sowie wind- und wasserdichte Kleidung ist unerlässlich. Wir überqueren den Berg zur Normalroute und erreichen diese kurz unter dem Camp Independencia. Wir wandern über die Traverse und dann die Canaleta (mittelmäßig steiles Terrain mit losem Geröll), bevor wir endlich den Gipfel des Aconcagua erreichen. Vom Dach Amerikas werden Sie mit einem fantastischen Panoramablick auf die Andenkette und bis zum Pazifik belohnt, der für alle Mühen entschädigt. Genießen Sie den Augenblick und vergessen Sie nicht Ihr Gipfelfoto!
Wir kehren zum Camp 3 zurück und verbringen hier die letzte Nacht in großer Höhe.
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

Option: Aufstieg Camp II - Camp III - Gipfel 6962m
Dies ist ein Tag, der sehr lang ist und viel verlangt. Es ist empfehlenswert, noch einmal die Erfahrungen zwischen den beiden Zeltlagern abzuwägen, um die beste Strategie zum Gipfelsturm zu bedenken, da man ab Camp II noch ein Zeltlager aufschlagen kann, sei es in Camp III oder über Plaza Cólera oder Refugio Berlín, was nicht heißt, dass man an Höhe gewinnt, sondern Zeit durch die kürzere Entfernung. Eine lange Diagonale verläuft in einer Rinne zwischen dem Schwemmgebiet, unterhalb jener Felsen, die vom Gipfel nach unten führen. Dies ist die Überquerung der Falschen Polenroute. Der Weg ist gut markiert und man sollte aufpassen, falls Schnee liegt, da sich dieser in Schnee- bzw. Eisfelder verwandeln kann.
Für die Überquerung braucht man ungefähr zwei Stunden, bis man zur Normalen Route der Pionere auf einer Höhe von 6300m gelangt, genau unter den Zickzackwegen, die zum Refugio Independencia führen und einige Meter oberhalb der Terrassen des Camp III. Von hier aus ist die Beschreibung des Aufstiegs gleich wie die auf der Normalen Route der Pioniere. Heute laufen wir ca. 9 bis 11 Stunden
Übernachtung in Zelt.
/F/BL/A/

14. Tag: Camp 3 - Plaza de Mulas 4260 m
Ein langer Abstieg führt uns hinab bis zum großen Basislager "Plaza de Mulas". Hier können Sie mit den anderen Wanderern der Gruppe Ihre Eindrücke und Emotionen teilen. Übernachtung in Zelt.
/F/M/A/

15. Tag: Plaza de Mulas - Mendoza
Der letzte Wandertag steht bevor: Wir steigen hinab nach Puente del Inca. Ihr Hauptgepäck wird von Maultieren transportiert und Sie brauchen nur Ihren leichten Tagesrucksack tragen. Fahrt mit dem Minibus zurück nach Mendoza. Im Hotel dürfen Sie sich auf eine wohlverdiente Dusche freuen. Genießen Sie den letzten Tag in der schönen Stadt, die auch "La Tierra del Sol y del Buen Vino" - "Land der Sonne und des guten Weines" genannt wird.
Übernachtung im Hotel
/F/BL/-/

16. - 17. Tag: Reservetag
Extratag für Eventualitäten, die den Ablauf des normalen Tourprogramms verhindern. Diese Reservetage können in allen Höhencamps oder sogar im Basislager eingebaut werden.
/F/BL/A/

18. Tag: Mendoza - Heimatland
Individuelle Rück- oder Weiterreise. Rückflug von Mendoza nach Europa.
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19. Tag: Heimatland
Leistungen enthalten:
  • Organisation der gesamten Expedition
  • Expeditionsleiter von Südamerika Explorer ab 8 Teilnehmern
  • Englisch/Spanisch Bergführer
  • Unterstützung beim Beantragen der Besteigungsgenehmigung
  • Träger für den Transport der Gruppenausrüstung zu allen Höhencamps
  • Alle Transfers und Transport im Land laut Programm
  • Kochutensilien, Kochzelt, Gemeinschaftszelt, Toilettenzelt nur im Basislager
  • Gepäcktransport durch Maultiere und Maultiertreiber (beim Aufstieg bis Plaza Argentina; beim Abstieg ab Plaza de Mulas)
  • Jeweils ein Zelt für 2 Personen
  • Funkgeräte zum Basislager und allen höheren Lagern
  • Verpflegung wie im Programm erläutert, Frühstück(F), Mittagessen(M), Box Lunch(BL) Abendessen(A)
  • Übernachtungen in Hotels, üblicherweise im Doppelzimmer, auf Wunsch Einzelzimmer mit Aufpreis

Nicht Eingeschlossene Leistungen:
  • Internationale Flughafengebühren in Argentinian (vor Ort bar zu bezahlen)
  • Eintritt in den Nationalpark von Aconcagua (ca. 500 Euro)
  • Vor- und Nachübernachtungen zur Tour
  • Trinkgelder, Getränke und personliche Ausgabe
  • Reiseunfall- und Krankenversicherung
  • Bergausrüstung: Schlafsack, Steigeisen, Eispickel, Klettergurt (kann vor Ort gemietet werden)
  • Träger zur Beförderung der persönlichen Ausrüstung (kann auf Wunsch gegen Aufpreis organisiert werden)a

Gerne führen wir diese Tour auch zu Ihrem individuellen Wunschtermin durch.
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