Huayhuash variante Siula Grande - Reiseverlauf - Suedamerika Explorer -Trekking und Bergexpeditionen

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Huayhuash variante Siula Grande - Reiseverlauf

Reiseziele > Peru Reisen > Trekkingreisen
Huayhuash variante Siula Grande  zum Macchu Pichu
Reiseverlauf:

1. Tag.: Anreisetag - Lima
Nachmittags Ankunft in Lima und Transfer zu unserem Hotel. Das 3-Sterne Hotel befindet sich in guter Lage in Miraflores, etwas 40 Minuten vom Flughafen entfernt.
Übernachtung im Hotel
/-/-/-/

2. Tag :Huaraz (3100m)
Wir werden vom Hotel abgeholt und zum Busterminal in Lima gebracht, von wo aus wir nach Huaraz fahren. Die Fahrt dauert ungefähr 8 Stunden. Die Busse sind sehr komfortabel.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

3. Tag: Huaraz
Mit einem Auto fahren wir ins Dorf Wilkawain, wo wir unsere Wanderung beginnen. Auf dem Weg besuchen wir archäologische Überreste aus der Zeit vor den Inkas. Diese Überreste gehören zur Kultur der Huari. Anschließend gehen wir weiter nach San Migel; von dort beginnen wir mit dem Abstieg, ca. 1 Stunde zu den Quellen (Schwimmbad) von Monterrey, wo wir entspannen können. Danach fahren wir zurück nach Huaraz.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

4. Tag: Huaraz – Lagune Churup (4450m)
Nach unserem Frühstück fahren wir ins Dorf Pitec, wobei wir durch verschiedene andere malerische Dörfer kommen. Von Pitec aus beginnen wir unsere Wanderung, ca. 2,5 Stunden Aufstieg  - mit einer versicherten Kletterstelle  - bis zur wunderschönen Laguna (Bergsee) Churup. Nach ungefähr einer Stunde Aufenthalt steigen wir wieder ab und fahren  zurück nach Pitec und Huaraz.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

5. Tag: Huaraz – Huallanca (3100m.) – Matacancha (4000m.
Früh morgens brechen wir mit einem Kleinbus zum Startpunkt der Trekkingtour auf. Bei Conococha (4100 m) biegen wir links ab und fahren etwa weitere 4 Stunden in abenteuerlicher Fahrt durch großartige Landschaften zum Ausgangspunkt unserer Trekking-Tour. Unterwegs werden wir den ersten Blick auf die Cordillera Huayhuash werfen können. Dort entladen wir den Kleinbus, treffen den Eseltreiber und werden unser erstes Zeltlager aufschlagen. Die ersten knapp 6000er lachen uns an. Die Akklimatisation beginnt.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

6. Tag: Matacancha – Mitucocha
Jetzt geht es richtig los. Der erste Pass (Cacanan) mit 4700m erwartet uns heute. Jenseits des Passes im Tal gibt es heiße Quellen (mit dem Bergführer absprechen). Beim Abstieg werden wir den Ausblick auf die 6000er Rondoy und Jirishanca genießen können. Der Bergsee Mitococha (4200m) ist das Ziel dieses Tages. Spielt das Wetter mit, dann zelten wir vor einer fantastischen Bergkulisse. Wer Lust hat, kann hier Forellen fischen oder aber einfach nur seine Füße kühlen.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

7. Tag: Mitucocha – Carhuacocha
Das heutige Ziel ist die Laguna Carhuacocha (4300m). Zuerst geht es hinauf zum 4650 m hohen Carhuac Pass..Von unserem Zeltplatz aus sehen wir wieder den Jirishanca, den Siluá Grande und den Yerupaja, der mit seinen 6634m der zweithöchste Berg der peruanischen Anden ist. Bei klarer Sicht wird es uns heute beinahe den Atem verschlagen – der Zeltplatz bietet so ein unglaublich schönes Panaorama.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

8. Tag: Carhuacocha - Variante über den 4830 m hohen Siulá Pass / Die Lasttiere gehen die Normalroute !)
Die Variante ist bei gutem Wetter sehr empfehlenswert, aber auch sehr anstrengend. Wir werden entlohnt durch unglaublich schöne Bergseen direkt unter den Ostwänden von Yerupaja und Siula Grande. Früh morgens verlassen wir unser Lager, umrunden  die Laguna Carhuacocha zur eisbedeckten Laguna Gangrajanca, dann zur Laguna Siulá und weiter zur türkisblauen Laguna Quesillococha am Fuß des Siulá Grande und des Nevado Sarapo Gletschers. Total beglückt steigen wir auf zum Siulá Pass, haben dann nochmals einen Gegenanstieg und dann geht es gemütlich hinunter nach Huayhuash- begleitet vom Nevado Carnicero, dem Jurau, Huaraca und Quesillo.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

9. Tag: Huayhuash - Viconga
Es geht weiter! Heute erreichen wir bei gleichmäßig ansteigendem Gelände den Pass Portachuelo de Huayhuash (4780m). Die gut 400 Höhenmeter von Huayhuash aus werden wir wir heute locker gehen. Vom Pass aus kann man die 5000er der  Cordillera Raura bewundern. Wir laufen nun hinunter zum Ufer des Bergsees Viconga. Dann nochmals kurz hinauf zu einem schönen Aussichtspunkt: Wir blicken hinunter ins Pumarinri Tal , sehen rechts von uns den Nevado Cuyoc und den Puscanturpa und vor uns den Pumarinri.Von hier oben brauchen wir noch 30 Minuten bis zum Zeltplatz am Rio Pumarinri . Nur eine Minute  entfernt vom Zeltlager befinden sich Thermalbäder.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

10. Tag: Viconga – Guanacpatay
Der höchste Punkt des Trekkings auf der Normalroute, die Cuyoc Punta (5000 m), wird heute erreicht. Der Blick von hier ist einfach fantastisch. Dirket neben uns hängen die mächtigen Eismassen des Nevado Cuyoc, vor uns ragen die  imposanten 6000er wie Carnicero, Sarapo, Yerupaja und  Rasac steil in die Höhe und hinter uns tut sich ein toller Blick über die Cordillera Raura auf. Von hier aus können wir auch erkennen, wie es morgen weiter geht.
Überwältigt von der Kulisse steigen wir nun hinunter ins Huanacpatay Tal, wo wir wieder am Fluss zelten und vielleicht bei Sonnenuntergang die rot angestrahlten Westwände der Nevados Puscanturpa erleben.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

11. Tag: Guanapatay – Cutatambo (oder weiter Richtung Laguna Saracopocha)
OHNE LASTTIERE, das Gepäck muss man 2 – 3 Tage selbst tragen !
Als Variante überqueren wir heute nicht den San Antonio Pass, sondern gehen rechts (östlich) davon über einen noch unbenannten über 5000 m hohen Pass. Zunächst steil zieht der Weg dann schön gleichmäßig hinauf in einen Sattel. Der Blick von hier ist umwerfend, mit der beste der Tour. Unter uns die türkisfarbene Laguna Juraucocha, dann schweift der Blick zu den schönsten 6000ern, die Peru zu bieten hat: wie an einer Perlenschnur aufgereiht blicken wir vom Jurau, über den Sarapo, den Siulá Grande, Yerupaja bis zum Rasac.
Wir steigen nun 700 Hm hinunter zur Laguna Jurau und schlagen die Zelte in Cutatambo auf oder wir ziehen weiter Richtung Joe Simpson Camp beim Siulá Grande im Sarapococha Tal.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

12. Tag: Cutatambo – Seria Punta Pass - Laguna Caramarca
Dieser Tag wird einer der eindrucksvollsten und anspruchsvollsten der gesamten Strecke.
Wir brechen sehr früh auf und steigen mit den Stirnlampen steil hinauf in die Hänge westlich von uns. Der untere Weg ist wegen eines Felssturzes nicht passierbar, aber die obere Variante ist bei guter Trittsicherheit für einen erfahrenen Alpinisten kein Problem – außer es hat geschneit! Wir queren die weiten Hänge nordwärts, uns begrüßt die Morgensonne , der Siulá Grande und der Yerupaja grüßen von der gegenüberliegenden Talseite mit mächtigen Einflanken und nach 3-4 Stunden stehen wir im Sattel der Seria Punta und kommen aus dem Staunen ob des großartigen Panoramas nicht mehr heraus. Einfach unbeschreiblich schön!
Auf feinem Schotter geht es anschließend etwa 500 Hm tiefer zur Laguna Caramarca. In solch einer Szenerie haben Sie vielleicht noch nie gezeltet !
Variante für ganz starke Trekker:
Von der Laguna Caramarca geht es wieder hinauf über den steilen Moränenanstieg bis zum Rasac Gletscher, dann mit Steigeisen und Seil hinauf zur Rasac Pass auf 5129 m, um von dort dann abzusteigen (leichte Kletterpassage II) zum Rasac See. Ein großartiger und harter Tag! Zwei Pässe an einem Tag!
Am nächsten Tag dannvon Rasac See zur Laguna Jahuacocha – ganz entspannt.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

13. Tag: Laguna Caramarca – Rasac Gletscher Pass – Jahuacocha
Sehr früh geht es über die Moräne steil hinauf zum Rand des Gletschers Rasac. Hier lassen sich Traum-Fotos schießen! In einer guten Stunde steigen wir zum Rasac Pass hinauf vor spektakulärer Kulisse. Ist man hier spät dran, so ist Eile geboten, die Gletscherabbrüche des Rasac flößen Respekt ein.
Der Blick vom Pass ist nochmals großartig und lässt schon erahnen, dass das Trekking dem Ende zu geht. Aber noch liegt ein spannender Abstieg zum Rasac See vor uns, der nochmals gut in die Beine geht und Trittsicherheit verlangt. Die Ruhe am See und das zauberhafte Panorama gehören nochmals zum Feinsten.
Der Weg führt uns weiter talabwärts zur Gletscherlagune Solteracocha und dann zum Jahuacocha See, den wir links oder rechts umrunden können. Ein herrliches Tal begleitet uns ans Seeende, wo wir heute Nacht campieren wollen.
Übernachtung im Zelt
/F/M/A/

14. Tag: Jahuacocha - Llamac – Huaraz
Dem Rio Jahuacocha folgend verlassen wir unser letztes Lager und laufen Richtung Westen. Die Landschaft wird lieblicher und erinnerst fast ein bisschen an den Inca-Trail. Wir müssen nochmals hinauf auf 4250 m zum Llamac Pass (Macrash Pass), bevor es nur noch bergab geht bis Llamac (3300 m) – vorbei an großen Agaven und hinab in ein immer mehr bewirtschaftetes, grünes Tal.
Die sehr eindrucksvolle Fahrt von Llamac bis Huaraz dauert etwa 5 – 6 Stunden und bietet nochmals Peru von seiner schönsten Seite.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

15. Tag: Huaraz – Lima
Wir fahren zum Busbahnhof von Huaraz und direkt nach Lima. Vom dortigen Busterminal werden wir zum Hotel gebracht.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

16. Tag: Lima - Cusco
Wir besuchen das historische Zentrum, die Plaza de Armas, die Kathedrale, das Kloster San Francisco und die Katakomben. Danach besichtigen wir Miraflores und die Umgebung, der Nachmittag fliegen wir nach Cusco.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

17. Tag: Stadtrundgang Cusco
Bei einem ausgedehnten Stadtrundgang durch die koloniale Innenstadt und das Umland von Cusco lernen wir heute einige der wichtigsten und sehenswertesten Gebäude wie die Kathedrale, Coricancha, Sacsayhuaman, Kenko, Puca Pucara und Tambomachay kennen. Fast überall können wir die Überreste der Inka-Architektur bestaunen. Am besten erkennen wir den Unterschied zwischen der Bauweise der Inka und der Spanier bei einem Besuch der Coricancha, der heutigen Kirche St. Domingo.
Übernachtung im Hotel.
/F/-/-/

18. Tag: Heiliges Tal der Inka - Pisac - Ollantaytambo
Am Morgen fahren wir ins Valle Sagrado, dem Heiligen Tal der Inka um Pisac und die Ruinen von Ollantaytambo zu besichtigen. Auf dem Dorfplatz von Pisac findet ein bekannter traditioneller Markt statt, auf welchem hunderte Händler der umliegenden Dörfer ihre Ware anbieten. Am Nachmittag setzen wir Ihren Weg entlang des Rio Urubamba fort und erreichen Ollantaytambo, den ersten Rückzugsort der Inka nach der Eroberung Cuscos durch die Spanier und ehemals bedeutende religiöse Kultstätte.
Übernachtung im Hotel.
/F/M/-/

19. Tag: Andenbahn - Machu Picchu (UNESCO)
Am frühen Morgen fahren wir mit der Andenbahn auf einer der schönsten Strecken von Peru nach Aguas Calientes, einem kleinen Dorf unterhalb der Ruinenanlage von Machu Picchu (UNESCO-Weltkulturerbe). Während der Zugfahrt entlang des Urubamba-Tals tauchen wir immer weiter in den Bergnebelwald ein und können fantastische Ausblicke genießen. Von Aguas Calientes gelangen wir mit einem Bus in ca. 30min zum Eingang der Anlage. Unter fachkundiger Führung unternehmen wir einen interessanten Rundgang durch die faszinierende Inka-Zitadelle, die lange für eine Legende gehalten wurde, bevor 1911 der Entdecker Hiram Bingham auf die Überreste der Stadt stieß. Anschließend bleibt Ihnen noch etwas Zeit, die Ruinen auf eigene Faust zu durchstreifen. Gegen Mittag nehmen wir Abschied von diesem zugleich mystischen wie interessanten Ort und fahren mit dem Zug zurück nach Cusco.
Übernachtung im Hotel.
/F/-/-/

20. Tag: Cusco
Ein freier Tag.
Übernachtung im Hotel
/F/-/-/

21. Tag: Lima – Heimatland
Drei Stunden vor Abflug werden wir zum internationalen Flughafen von Lima gebracht und hier endet unser Service.
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